catch a nevermind moment

März 31, 2009 at 10:37 (impressions, paintings/drawings, portrait) ()

not face to face, but face at face

2-faces1

Lilitha - face at face

I tried to catch a moment that would pass by, nobody would notice.  A photoshot that surely would be forgotten.

Permalink 3 Kommentare

the wild body

März 31, 2009 at 9:45 (bodyart, tattoo) ()

Yesterday I went to university to watch „the wild body“ – a lecture about body art. Today I found this: www.artbodypainting.blogspot.com

Isn´t this nice?

Permalink 1 Kommentar

stille Nacht

März 30, 2009 at 8:30 (Traumerzählung, love, poetry, selfreflexions)

Wir nahmen den letzten Bus und fuhren bis zur Endstation in die tiefschwarze Nacht hinein. Wir brauchten kein Ziel. Wir hatten ja uns und das war alles was zählte. Spontan entschieden wir uns für den Weg über die Brücke. Die Aussicht ließ uns verweilen und staunen. Freie Sicht auf die Stadt, die uns nur bei Tageslicht bekannt war. Wir teilten die Freude über diese besonderen Momente. Es war, als ob wir dasselbe fühlten. Jede Gelegenheit nützten wir, um uns näher zu kommen. Jung und verliebt. Unser helles Gelächter beschallte diese einsame Nacht. Wir sprühten Sternenstaub ins tiefe Schwarz. Am Ende der Brücke war ein Ortsteil zu sehen, der einem ländlichen Dorf glich. Eine kleine barocke Kirche und viele kleine Läden reihten sich aneinader. Da entdeckten wir ein kleines Pub. Ohne lange nachzudenken entschieden wir hineinzugehen. Das Ambiente war staubig, alt und karg. Die Gäste ebenso; verlassen, einsam und vom Leben gezeichnet. Auch der Wirt wirkte niedergedrückt. Wir ließen uns nicht abschrecken. Die Leblosigkeit steigerte unsere jugendliche Neugier. Wir beide, du und ich strahlten vor Glück und hofften auch die anderen mit dieser Lebensfreude anzustecken. Das waren wir in dieser einsamen, stillen Nacht.

Permalink Kommentar schreiben

the different dog

März 28, 2009 at 3:09 (animals, comedy, fotos)

dscn5300dscn5301

pay attention to the way the dog is sitting!

look at the legs!

Permalink 5 Kommentare

raue Zeiten

März 24, 2009 at 9:44 (Bodala, Wortkunst, cigarrettes, lyrics, melancholy, memory, poetry, selfreflexions)

Der Sturm

wirbelt durcheinander

was einst in Ordnung schien.

Der Wind

bläst mir um die Ohren, unverfroren

wild und eisig.

Raue Zeiten sind angebrochen.

Vergangen ist die Gelassenheit der bunten Tage,

der leuchtenden Nächten, die wir in Neonfarben ausmalten.

Auch das gute Aroma des fruchtigen Tabaks nimmt meine Nase nicht mehr wahr.

Als wäre unsere Jugend von heute auf morgen gestorben

und wir vergessen auf ihre Beerdigung,

weil wir sie nicht wahr haben wollen.

So geht jeder seinen eigenen Weg,

verstreut und einsam.

Ich schöpfe aus der blassen Vergangenheit,

selbst schwinden meine Energien.

Habe sie an diesen Tagen gelassen,

wo sie weiter tanzen.

Rau ist die Gegenwart, kalt und unbeständig.

Unsicher stolpere ich von einer Falle in die nächste.

Die Dunkelheit dieser Tage nimmt mir die Sicht.

Könnte bitte jemand die Sonne zurückholen?

Permalink 3 Kommentare

für mich solls rote Rosen regnen

März 24, 2009 at 8:40 (Kunst+Gesellschaft, music, selfreflexions, society, videos)

Artemisia hat mich mit ihrem letzten Kommentar auf dieses Lied gebracht.

(Hildegard Knef mit Extrabreit : Für mich solls rote Rosen regnen)

Dies ist eine Widmung für die Menschen, die in ihrem Leben nach anderen Werten streben als nur nach Geld und gesellschaftlicher Akzeptanz.

Permalink 5 Kommentare

Darf ich bitten?

März 23, 2009 at 8:33 (Gedanken, melancholy, poetry, selfreflexions, visions)


Darf ich bitten,

ohne dafür tausend Mal Dank zu sagen?

Darf ich atmen,

ohne dafür den Sauerstoff zu bezahlen?

Darf ich gehen,

ohne sofort Schuhe kaufen zu müssen?

Darf ich leben,

darf ich sein?

Darf ich wollen,

ohne zu fragen,

ob ich darf?

Permalink 6 Kommentare

auf der Herrentoilette

März 21, 2009 at 9:43 (Traumerzählung, memory, school, selfreflexions, teenage, toilets)

Wir trafen uns bei der Herrentoilette in der Schule. Du hast dir vorm Spiegel die Haare gebürstet und mich freundlichst hereingebeten. Doch ich war zu schüchtern, viel zu schüchtern. Wir waren alleine. Alle anderen hatten Unterricht.

Ich habe auf dich gewartet bis du mich lächelnd empfangen hast. Ein wenig verlegen wurde ich, da wir nicht viel Abstand voneinander hielten. Du sagtest, dass sich der eine Typ schon über mich lustig machen würde. Überhaupt alle in der Klasse würden sich schon über uns lustig machen, doch ich soll nicht auf sie hören. Die hätten ja keine Ahnung.

Nervös aber erheitert fragte ich dich ob du die Schlucht kennen würdest, in der eine Seilbahn fährt. Eine Touristenattraktion. Natürlich war sie dir bekannt. Du kanntest dein Land ja ganz genau.

Permalink 1 Kommentar

flusswärts

März 20, 2009 at 1:22 (aqua, fotos, impressions, nature)

fischa

fischa-andere-seite

flusswarts1

flusswarts2

Permalink 7 Kommentare

Spital, Psychiatrie, Angst

März 20, 2009 at 9:28 (Gesellschaft, metamorphoses, music, videos) ()

(Wolfsheim : kein Zurück)

Dein Leben dreht sich nur im Kreis

so voll von weggeworfener Zeit

Deine Träume schiebst du endlos vor dir her

Du willst noch leben irgendwann

Doch wenn nicht heute

wann denn dann ?

Irgendwann ist auch ein Traum zu lange her

Dieses Musikvideo ist meiner Ansicht nach ein guter Beitrag zu dem „Spitals-Gefühl“, zu psychischen Abgründen, Ängsten und dem Wunsch zu fliehen.

Permalink 5 Kommentare

Nächste Seite »