Eine von euch
Eine von euch
Ich werde nie
eine von euch sein
Vielleicht bin ich bei euch
Aber nicht mit euch
Vielleicht bin ich sogar
Teil von eurem fragwürdigen System
und gehe Schritt für Schritt
mit euch mit
bis ich wieder umkehre
Zu meiner Welt
die euch nicht gefällt
Ich werde nie
eine von euch sein
und gehöre doch dazu
Eine von euch
upside down
Don’t you love to turn this little blue girl
Upside down
Oh I know you love to turn this little blue girl baby
Upside down
But my heart it says
You been shatter, shatter, shatter, shatter, shattered
And I know you’re still a boy
Still coming out of your mother
But when you gonna stand on your own
I say t h e w o r l d i s s i c k
OCTOBER L/RUST
here is a piece of october lust
“Black lipstick stains
Her glass of red wine
I am your servant
May I light your cigarette?
Those lips smooth
I can feel what you’re saying
Praying”
(Type O Negative : love you to death/october rust)
18.10 2007 & 18.10 2008
Der 18. Oktober 2007 startete mit http://lilithmoerk.wordpress.com/2007/10/18/daniela/
Der 18. Oktober 2008 startete mit
Ausstellung in der Ausstellung
(fotografische Abbildungen der Werke Anton Sochas)
Ich wusste immer schon, dass „Herr Socha“ irgendwie anders ist. Aufgefallen ist mir seine besonders sensible Art, die sich von der mir bekannten herkömmlichen Umgangsform in Wienerherberg deutlich unterscheidet. Es scheint ihm wichtig zu sein, sich nach außen mitzuteilen und dabei angehört, vielleicht sogar verstanden zu werden. Genau diese Erwartung, wie er mir erklärte, wird aber nur in seltenen Fällen erfüllt.
Im Laufe des Gesprächs mit Anton Socha entdeckte ich viele Gemeinsamkeiten; stundenlang in Ruhe zeichnen, sich an der Natur erfreuen, Eindrücke einfangen, experimentelle Photographie, Gedichte schreiben und vieles mehr… Der Altersunterschied von 62 Jahren spielte dabei keine Rolle, weil Kunst verbindet und sich über solche Grenzen hinwegsetzt. Sein Gesicht strahlte, als er merkte, dass er ungezwungen erzählen durfte. Auch ich hatte große Freude daran, seinen Worten zu lauschen und der Vielseitigkeit seiner künstlerischen Bandbreite ansichtig zu werden. Mit dem Einblick in sein Schaffen ergänzte sich mein Bild, das ich von diesem Menschen bisher hatte. Mir schien, als wäre mir ein Licht aufgegangen.
Er betonte mit Nachdruck wie froh er ist, dass er mir die Fotos zeigen darf, da ich Verständnis für solche Dinge habe. Diese frohe Botschaft nahm ich mit einem bittersüßen, schmerzlichen Gefühl auf. Ich stellte mir die Frage, warum sich sonst niemand Zeit nimmt, um sich mit seiner Kunst auseinanderzusetzen. Warum bleibt er alleine mit seinen Werken?
In Wienerherberg kennen sich alle untereinander. Man trifft sich auf der Straße, im Geschäft, in der Sonntagsmesse, in den Gaststuben, beim Heurigen, auf den Festen und an sonstigen Plätzen. Man zeigt einander Interesse an dem was der andere macht. Warum geht das bei Anton Socha nicht? Um sich mit Kunst auseinanderzusetzen, muss man selbst kein Künstler sein! Leute hören Musik, auch wenn sie keine Musiker sind.
Bei der Verabschiedung fragte er lachend mit lauter Stimme: „Wem hätte ich denn sonst die Fotos zeigen können, wenn nicht Ihnen? Wem?“ Für mich war klar, dass er den Fokus sozusagen auf die „Blinden“ lenkte und nicht auf mich „Sehende“. Warum will niemand hinsehen? Wovor haben die Leute Angst?
In meiner Eröffnungsrede am Abend des 18. Oktobers habe ich an mein Publikum apelliert, sich Zeit zu nehem, um hinzusehen. Gestern hat mir jemand gestanden, nicht erkannt zu haben, ob bei LOOK ON neue Bilder hängen oder diesselben wie bei Body & Soul. Das ließ bei mir einige Fragen offen. Eine davon ist, wozu der Mensch mit Augen ausgestattet ist, wenn er sie nicht einsetzt.









