Im Museumsshop von Danubiana wollte ich einfach nur ein Buch kaufen und wurde um meinen Namen und Adresse gebeten. Man erklärte mir, ich würde eine Einladung zugeschickt bekommen. Ich dachte an Werbung, sonst nichts. Plötzlich bekam ich ein Zertifikat überreicht. Ich kannte mich gar nicht aus und war über dieses Dokument verwundert. Es stellte sich heraus, ich habe mit dem Kauf des Buches einen Stein für Peter Pollágs noch unfertige Skulptur gestiftet. So schnell wird man zum Mäzen.
Es war schon sehr spannend, Robert Schneider beim „einfachen Schmelzen“ wie er selbst sagte, zuzusehen.
Die Flamme blendete in einem so grellen Weiss, dass man nicht ohne Unterbrechung hinsehen konnte.
Seine Arbeit machte neben dem optischen Effekt auch ein sehr lautes Geräusch und ich hatte das Gefühl, mich auf einer Baustelle zu befinden. Tatsächlich war ich Beobachter eines künstlerischen Prozesses.
Da ich vorerst nicht verstanden habe, was hier eigentlich vor sich ging, fragte ich Robert Schneider nach diesem Vorgang. Er war sehr freundlich in seiner Erklärung und mit dem Verständnis für sein Werk, wuchs auch meine Faszination.